- Trend: Ferienwohnungen und -häuser immer beliebter für die gewerbliche Vermietung
- Werte: Immobilien punkten oft mit großzügiger Fläche und Top-Ausstattung
- Gefahren: Die besonderen Risiken sind jedoch meist sehr unzureichend abgesichert
HISCOX FERIENIMMOBILIENUMFRAGE 2025

Über die Ferienimmobilienumfrage 2025
Im März 2025 wurden insgesamt 261 Personen aus Deutschland und Österreich befragt, die Eigentümer von Ferienimmobilien sind, die sie ausschließlich bzw. hauptsächlich (mind. 10 Monate im Jahr) zur gewerblichen Vermietung nutzen. Die Fragen drehten sich u.a. um den Standort, die Ausstattung, die Risikowahrnehmung und der Absicherung der Ferienimmobilien. Die repräsentative Umfrage wurde im Auftrag des Spezialversicherers Hiscox durch das Marktforschungsinstitut Appinio durchgeführt.
Wichtigste Erkenntnisse aus der Hiscox Ferienimmobilienumfrage 2025
Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage unter Eigentümern von gewerblich vermieteten Ferienimmobilien in Text und Bild.

Standorte der Ferienimmobilien am häufigsten in der "Heimat"
Die große Mehrheit der Ferienimmobilien liegt in den Heimatländern der Befragten: Fast zwei Drittel gaben an, dass ihre Immobilie entweder in Deutschland oder Österreich steht. Die beliebtesten Länder danach im europäischen Ausland sind die allseits sehr beliebten Urlaubsländer Spanien und Kroatien, gefolgt von Frankreich, der Türkei sowie Italien.

Ferienimmobilien: Bungalows am beliebtesten
Was die Arten von Ferienimmobilien betrifft, gibt es sehr viele Varianten - wobei Häuser typischerweise die kostspieligste Variante für Mieter darstellen.

Viele Ferienimmobilien sind großzügig zugeschnitten
Im Urlaub braucht man genügend Platz zum Entspannen!
Diesem Motto folgend die meisten Ferienimmobilien. Wenngleich es natürlich auch kleine Objekte für Single-Urlauber oder Paare gibt, bieten die meisten Urlaubsdomizile doch relativ viel Fläche: Meist deutlich mehr, als einer 4-köpfigen Familie in Deutschland statistisch gesehen im Alltag zur Verfügung steht - nämlich 96 Quadratmeter.

Ferienimmobilien als Vermietungsobjekte sind oft lukrativ
Wie viele Mieterlöse man mit Ferienwohnung oder Ferienhaus pro Jahr erzielen kann, hängt nicht zuletzt von den Belegungszeiten ab: Die wenigsten Objekte (16 Prozent) sind über das gesamte Jahr vermietet. 43 Prozent von ihnen ist bis zu einem halben Jahr belegt, 41 Prozent mehr als 6 Monate.
Jedoch sind die Mieteinnahmen, die hier pro Immobilie angegeben wurden, in vielen Fällen eine lukrative Einnahmequelle: Fast die Hälfte nimmt über 50.000 Euro und bis zu 300.000 Euro jährlich ein. Bei der Mehrheit der Befragten (57 Prozent) handelt es sich bei der Vermietung um einen Nebenverdienst, denn sie besitzen nur eine solche Immobilie. 40 Prozent hingegen besitzen zwei bis fünf und drei Prozent sogar mehr als fünf Ferienimmobilien.

Gewerbliche Ferienimmobilien bieten häufig viel Komfort
Bezüglich der Ausstattung setzen viele Vermieter auf viel Qualität und große Auswahl: Fast die Hälfte der Ferienimmobilien sind mit einem Pool und / oder einer Sauna ausgestattet. Auch an der weiteren Einrichtung wird nicht gespart: Hochwertiges Mobiliar bis hin zu Designer-Möbeln, Kunst sowie wertvolle Unterhaltungselektronik und vieles mehr sind keine Seltenheit. Aber auch praktische Details wie eine eigene Wallbox für E-Auto-Besitzer bieten bereits knapp ein Drittel aller Feriendomizile.
Das bedeutet viel Komfort für Mieter - aber natürlich auch entsprechend hohe Werte der Immobilien, die gut abgesichert werden sollten.

Häufige Schäden in Ferienimmobilien - meist durch Mieter
Die allermeisten Eigentümer hatten bereits Schäden an ihrer Ferienimmobilie zu beklagen. Ursache Nr. 1 sind Schäden durch Mieter. Häufigster Grund dafür war ein Versehen durch Mieterinnen und Mieter - viele Schäden aber wurden auch durch Diebstahl oder durch Vandalismus ausgelöst.
Und in 67 Prozent der Fälle bleiben Eigentümer jedoch auf den Kosten sitzen: Bei 38 Prozent bestand entweder kein Versicherungsschutz oder aber die Versicherung übernahm die Schäden nicht. Viele kleinere Schäden, die durch Mieter verursacht werden, wurden von den Eigentümern freiwillig selbst getragen (30 Prozent) – wahrscheinlich, um Diskussionen mit Feriengästen zu vermeiden oder weil ein Nachweis nicht ohne weiteres möglich war.
Weniger als die Hälfte der Ferienimmobilien sind versichert
Vergleicht man die Zahlen zu den häufig entstehenden Schäden in den verschiedensten Bereichen mit dem tatsächlich bestehenden Versicherungsschutz, offenbart sich eine große Lücke: keine der in der Studie abgefragten Versicherungen wurde von mehr als der Hälfte der Befragten abgeschlossen.
Obwohl viele Ferienimmobilien einen großen Wert und eine hochwertige Ausstattung besitzen und typischerweise durch häufig wechselnde Mieter regelmäßig Schäden entstehen, besteht in den meisten Objekten gar kein oder kein adäquater Versicherungsschutz.
Und in 67 Prozent der Fälle bleiben Eigentümer auf den Kosten sitzen: Bei 38 Prozent bestand entweder kein Versicherungsschutz oder aber die Versicherung übernahm die Schäden nicht. Viele kleinere Schäden, die durch Mieter verursacht werden, wurden von den Eigentümern freiwillig selbst getragen (30 Prozent) – wahrscheinlich, um Diskussionen mit Feriengästen zu vermeiden oder weil ein Nachweis nicht ohne weiteres möglich war.


Technische Absicherungen gegen Einbrecher, Feuer & Co.
Im Gegensatz zu Versicherungen sind technische Hilfsmittel wie etwa Alarmanlagen oder Sensoren weit verbreitet, mehr als die Hälfte aller Befragten gaben an, solche zu nutzen. Insbesondere Ferienhäuser sind insgesamt noch besser abgesichert als andere Ferienimmobilienarten: 70,6 % der verfügen über digitale Alarmanlagen mit Sicherheitskamera & App-Verbindung.
Das zeigt deutlich, dass es ein klares Bewusstsein für Risiken bei den meisten Eigentümern von gewerblich vermieteten Ferienimmobilien besteht. Doch wenn Einbrecher die Ferienwohnung ausräumen oder ein Feuer große Schäden im Urlaubsbungalow anrichten, hilft bei der Regulierung der Schäden keine App - sondern nur eine Versicherung.

„Die Erkenntnisse unserer Umfrage zeigen sehr klar auf: Sehr viele der gewerblich genutzten Ferienimmobilien sind unzureichend oder überhaupt nicht abgesichert. Es mangelt aber nicht nur an Wissen über notwendige Absicherungen, sondern auch an geeigneten Versicherungslösungen. Viele Befragte berichteten von der Schwierigkeit, passende Policen für ihre vermieteten Ferienimmobilien zu finden. Insbesondere die Notwendigkeit regelmäßiger Vor-Ort-Anwesenheiten der Versicherungsnehmer, die typischerweise Vorbedingung für einen Versicherungsschutz sind, stellt häufige Herausforderung dar. Mit unserer neuen Lösung Mundial Commercial haben wir genau auf diese sowie viele weitere Bedürfnisse reagiert."
Quellen und Ressourcen
- Die Pressemitteilung bietet weitere Hintergrundinformationen und Erkenntnisse.
- Hier erhalten Sie Informationen zur Hiscox Ferienimmobilien-Versicherung Mundial Commercial by Hiscox (für gewerblich vermietete Ferienimmobilien) sowie Mundial by Hiscox (für überwiegend privat genutzte Ferienimmobilien).
- Hier geht es zu unserem Informationsfilm über die Absicherung von Ferienimmobilien.
- Sie wollen noch mehr erfahren? Weitere Ergebnisse, Informationen und Daten aus der Umfrage können Sie auf Anfrage vom Hiscox Presseteam erhalten, Kontakt s.u.
Weiterführende Kontakte
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